Zentrale Einsichten aus Psalm 27 – erzählt von Friedrich Weinreb

🕯 Psalm 27 – לְדָוִד יְהוָה אוֹרִי

1

יְהוָה אוֹרִי וְיִשְׁעִי, מִמִּי אִירָא;
יְהוָה מָעוֹז-חַיַּי, מִמִּי אֶפְחָד.

Adonai ori veyish‘i, mimi ira?
Adonai ma‘oz chayyai, mimi efchad?

Der Ewige ist mein Licht und mein Heil –
vor wem sollte ich mich fürchten?
Der Ewige ist der Schutz meines Lebens –
vor wem sollte ich erschrecken?


Psalm 27 – Hebräisch, Transkription, Übersetzung

Vers 1

יְהוָה אוֹרִי וְיִשְׁעִי, מִמִּי אִירָא; יְהוָה מָעוֹז-חַיַּי, מִמִּי אֶפְחָד.

Adonai ori veyish‘i, mimi ira? Adonai ma‘oz chayyai, mimi efchad?

Der Ewige ist mein Licht und mein Heil – vor wem sollte ich mich fürchten? Der Ewige ist der Schutz meines Lebens – vor wem sollte ich erschrecken?

Vers 2

בִּקְרֹב עָלַי מְרֵעִים, לֶאֱכֹל אֶת-בְּשָׂרִי— צָרַי וְאֹיְבַי לִי; הֵמָּה כָשְׁלוּ וְנָפָלוּ.

Bikrov alai mere‘im, le’echol et-besari— tzarai ve’oyevai li; hema kashlu venafalu.

Wenn Übeltäter sich mir nahen, um mein Fleisch zu fressen – meine Bedränger und Feinde – sie stürzen und fallen.

Vers 3

אִם-תַּחֲנֶה עָלַי מַחֲנֶה-- לֹא-יִירָא לִבִּי; אִם-תָּקוּם עָלַי מִלְחָמָה, בְּזֹאת אֲנִי בוֹטֵחַ.

Im tachane alai machane— lo yira libi; im takum alai milchama, bezot ani boteach.

Wenn sich ein Heer gegen mich lagert – mein Herz fürchtet sich nicht. Wenn Krieg gegen mich aufsteht – darauf vertraue ich.

Vers 4

אַחַת שָׁאַלְתִּי מֵאֵת-יְהוָה— אוֹתָהּ אֲבַקֵּשׁ: שִׁבְתִּי בְּבֵית-יְהוָה, כָּל-יְמֵי חַיַּי— לַחֲזוֹת בְּנֹעַם-יְהוָה, וּלְבַקֵּר בְּהֵיכָלוֹ.

Achat sha’alti me’et-Adonai— otah avakesh: shivti beveit-Adonai kol yemei chayyai; lachazot beno‘am-Adonai ulvaker beheichalo.

Eines nur erbitte ich vom Ewigen – das suche ich: Im Hause des Ewigen zu wohnen alle Tage meines Lebens, die Lieblichkeit des Ewigen zu schauen und in Seinem Tempel zu verweilen.
Vers 5

כִּי יִצְפְּנֵנִי, בְּסֻכֹּה-- בְּיוֹם רָעָה; יַסְתִּרֵנִי, בְּסֵתֶר אָהֳלוֹ-- בְּצוּר, יְרוֹמְמֵנִי.

Ki yitzpeneni vesukko— beyom ra‘ah; yastireni beseter aholo— betzur yeromemeni.

Denn Er birgt mich in Seiner Hütte am Tag des Unheils; Er verbirgt mich im Versteck Seines Zeltes, auf einen Felsen stellt Er mich hoch.

Vers 6

וְעַתָּה יָרוּם רֹאשִׁי, עַל-אֹיְבַי סְבִיבוֹתַי; וְאֶזְבְּחָה בְאָהֳלוֹ זִבְחֵי תְרוּעָה-- אָשִׁירָה וַאֲזַמְּרָה, לַיהוָה.

Ve‘atah yarum roshi, al oyvai sevivotai; ve’ezbechah ve’oholo zivchei teruah— ashirah va’azamrah la-Adonai.

Jetzt erhebt sich mein Haupt über meine Feinde ringsum; ich will opfern in Seinem Zelt Opfer des Jubels, ich will singen und spielen dem Ewigen.

Vers 7

שְׁמַע-יְהוָה קוֹלִי אֶקְרָא; וְחָנֵּנִי וַעֲנֵנִי.

Shema Adonai koli ekra; vechaneni va’aneni.

Höre, Ewiger, meine Stimme, wenn ich rufe; sei mir gnädig und antworte mir.

Vers 8

לְךָ, אָמַר לִבִּי-- בַּקְּשׁוּ פָנָי: אֶת-פָּנֶיךָ יְהוָה אֲבַקֵּשׁ.

Lecha amar libi— bakshu fanai: et-panecha Adonai avakesh.

Mein Herz spricht zu Dir: »Suchet mein Angesicht!« – Dein Angesicht, Ewiger, suche ich.

Vers 9

אַל-תַּסְתֵּר פָּנֶיךָ מִמֶּנִּי, אַל-תַּט-בְּאַף עַבְדֶּךָ; עֶזְרָתִי הָיִיתָ, אַל-תִּטְּשֵׁנִי וְאַל-תַּעַזְבֵנִי-- אֱלֹהֵי יִשְׁעִי.

Al-taster panecha mimeni, al-tat be’af avdecha; ezrati hayita, al-titsheni ve’al-ta‘azveni— Elohei yishi.

Verbirg Dein Angesicht nicht vor mir, stoße Deinen Knecht nicht im Zorn zurück; Du bist meine Hilfe geworden, verlass mich nicht, Gott meines Heils!

Vers 10

כִּי-אָבִי וְאִמִּי עֲזָבוּנִי; וַיהוָה יַאַסְפֵנִי.

Ki avi ve’imi azavuni; va-Adonai ya’asfeni.

Denn mein Vater und meine Mutter verlassen mich, doch der Ewige nimmt mich auf.

Vers 11

הוֹרֵנִי יְהוָה דַּרְכֶּךָ; וּנְחֵנִי בְאֹרַח מִישׁוֹר, לְמַעַן שׁוֹרְרָי.

Horeni Adonai darkecha; unecheni ve’orech mishor, lema’an shorerai.

Lehre mich, Ewiger, Deinen Weg, und leite mich auf ebener Bahn wegen meiner Feinde.

Vers 12

אַל-תִּתְּנֵנִי בְנֶפֶשׁ צָרָי: כִּי-קָמוּ-בִי עֵדֵי-שֶׁקֶר, וִיפֵחַ חָמָס.

Al-titneni venephesh tzarai: ki kamu-vi edei-sheker, vifeach chamas.

Gib mich nicht preis dem Willen meiner Feinde; denn falsche Zeugen sind gegen mich aufgestanden, und wer Gewalttat schnaubt.

Vers 13

לוּלֵא--הֶאֱמַנְתִּי לִרְאוֹת, בְּטוּב-יְהוָה: בְּאֶרֶץ חַיִּים.

Lule— he’emanti lirot, betuv-Adonai; be’eretz chayyim.

Wäre ich nicht gewiss, die Güte des Ewigen zu schauen im Land der Lebendigen – ich wäre verloren gewesen.

Vers 14

קַוֵּה, אֶל-יְהוָה: חֲזַק וְיַאֲמֵץ לִבֶּךָ; וְקַוֵּה, אֶל-יְהוָה.

Kaveh el-Adonai; chazak ve’ya’ameitz libecha; vekaveh el-Adonai.

Hoffe auf den Ewigen; sei stark, und Dein Herz sei mutig – ja, hoffe auf den Ewigen!



  1. Sprache als Schöpfung – nicht als Werkzeug
    Weinreb sieht die hebräische Sprache nicht als bloßes Kommunikationsmittel, sondern als eigentliche Schöpfung Gottes selbst. Das Wort ist nicht Ausdruck, sondern Wirklichkeit – es offenbart eine tiefere Weltordnung, die sich der verstandesmäßigen Übersetzung entzieht.
  2. Der Psalm als tägliches spirituelles Brot
    Psalm 27 wird im jüdischen Brauch vom Monat Elul bis zum Ende von Sukkot zweimal täglich gesprochen. Weinreb greift dies auf und macht daraus ein meditatives „Hinabsteigen“ in die tieferen Schichten des Textes, um nicht nur Worte, sondern geistige Zustände zu erfassen.
  3. Die Vielschichtigkeit des hebräischen Wortes
    Ein Wort im Hebräischen trägt in sich eine Mehrdimensionalität – eine Spannung aus Gegensätzen. Beispiel: ira(furchten) ist nicht bloß Angst, sondern auch Staunen. Pachad ist nicht einfach „Grauen“, sondern eine panische Konfrontation mit einer anderen Wirklichkeit.
  4. David – der Geliebte – als Modell der Innerlichkeit
    Der Name David steht bei Weinreb für den Menschen, der das Verborgene mit dem Sichtbaren vereint. David ist nicht der Held nach außen, sondern der Hörende, der durch das Lied der Harfe (die der Wind bewegt) in der Nacht Worte empfängt.
  5. Das Opfer als Annäherung – Korban ≠ Töten
    Korban, meist mit „Opfer“ übersetzt, bedeutet „Nähe“, nicht Zerstörung. Wenn sich „die Feinde“ nähern, dann heißt das: Gedanken, Ängste, Schattenseiten dringen an den Menschen heran – nicht um zu vernichten, sondern um zur Begegnung mit dem Sinn zu führen.
  6. Der Feind ist kein anderer – sondern das eigene Ich
    Was David in Psalm 27 begegnet, sind nicht äußere Feinde, sondern innere Zerrissenheit. Die Furcht, die Sorge, das Beben des Menschen vor dem eigenen Untergang – das ist der wahre Gegner.
  7. Hoffnung als Messschnur des Lebens
    Das Wort Tikvah (Hoffnung) stammt von Qaw – Messschnur. Hoffnung ist nicht Gefühl, sondern geistige Orientierung. Hoffnung ist jene Linie, entlang derer sich das Leben aufspannt – auch wenn der Ausgang noch verborgen ist.
  8. Der Psalm als seelischer Raum
    Psalm 27 ist für Weinreb kein Text zur Auslegung, sondern ein innerer Raum, ein seelisches Haus, in dem man wohnen will. Darum bittet der Beter nicht nur darum, zu sehen, sondern „zu wohnen“ im Haus des Ewigen – also im Sein selbst


Ps. 27_David und die Harfe

Und ich habe dann gewählt einen Text aus den Psalmen, der
Psalm 27. Sie bekommen ihn jetzt alle mit nebenan die Übersetzung
der jüdischen, deutsch-jüdischen von Zunz und dann ganz links, die
Übersetzung von Luther. Ihr könnt also gleich schauen können, aber
ich möchte, wie immer, das Hebräisch jetzt so lebendig versuchen
zu besprechen, dass wir Wort für Wort nicht nur übersetzen,
sondern versuchen in eine Sprache hinein zu dringen, hinein zu
kommen, zugelassen zu werden, damit wir das Wunder, die Wunder
der Sprache, so allmählich, wiederum mehr und mehr verstehen
lernen. Es wird wahrscheinlich bei anderen Sprachen genau so
zugehen, aber da wir hier, auch die Bibel besprechen, ist wohl gut,
dass wir einmal einen Text haben, in der hebräischen Sprache,
wodurch wir sehen, welche Aspekte, welche Schichten eine Sprache in
sich enthält. Denn Übersetzen, veräußern ist keine Kunst. Mit einem
Wörterbuch kann man übersetzen. Aber eine Sprache wirklich
anfangen kennenzulernen, auch lieben zu lernen, Sympathie zu
bekommen zur Sprache und die Sprache vielleicht zu uns auch, ist
eine andere Sache.

Nämlich, es wird erzählt, wie kam der David zu den

Psalmen? Im Talmud wird das erzählt, nämlich, es heißt dann dort, als

er dann schlief, in seinem Bett lag, da hing eine Harfe, über seinem Bett,

an der Wand, eine Harfe. Und der Wind, aus dem Norden, das Fenster

wird wohl offen gewesen sein, nehme ich an, Wind aus dem Norden,

hat durch die Seiten der Harfe gespielt. Und die Seiten der Harfe

brachten eine Melodie hervor. Und diese Melodie, die er im Schlaf

hörte, war für ihn alles, weil er dann am Tag, genau die Worte wusste,

die zur Melodie gehörten. Das wären die Worte der Psalmen. Dass also

die Melodie erst da ist und dann, die Worte kommen.

Bei jedem Satz, ist erst die Melodie dann da, zweites,

kommen die Vokale und am Ende erst, kommen die Konsonanten.

So hat man 150 Psalme, aber man weiß, dass nicht alle, wie die

Überschrift lautet, von David sind. Man sagt, die Psalmen sind "von

David". Weil der Name David, nicht nur der geschichtliche König von

der Bibel, David, sondern der Name David bedeutet im Hebräischen,

wird genau gleich geschrieben, wie dod, daleth-waw-daleth 4-6-4,

gleiche Buchstaben, das bedeutet, der Geliebte. Und David, der

Geliebte, dem kommt es so, im Schlaf, kann man sagen. Wie auch die

Erlösung gesagt wird, im Schlaf kommt der Erlöser, überraschend, in

der Nacht. Das will sagen, nicht weil du so und das getan hast und so

und so warst, oder nicht warst, kommt die Erlösung, sondern, es kommt

im Schlaf. Denn David bedeutet der Geliebte, dem Geliebten kommt es

so. Er muss nicht denken, muss nicht konstruieren, es kommt ihm im

Schlaf. Das heißt, vollkommen unbewusst, er muss nicht studieren,

aufbauen, konstruieren, es kommt so, wie ein Kunstwerk manchmal

auch gelingt, in einem Guss, auf einmal ist das Kunstwerk dann da.

Also der Psalm fängt an, "le David", dem David. "le David", "le" des

Zeichen "l" Hebräisch, will immer sagen, ein Weg, zu etwas hin, zu

einem Zentrum hin, zu mir hin, zu dem hin, zu etwas hin, die "l". Und so

heißt auch der Name Gott, wird auch "el" genannt, alef-lamed 1-30,

el, das will sagen, Gott ist das, wohin wir eigentlich uns sehnen,

ohne zu wissen, wer es ist. Wir sehnen uns nach Güte, nach Ewigkeit,

nach Leben, nach Nicht-Tod, Gegensatz von Tod. Wir sehnen uns nach

vielem, was man nicht beschreiben kann, weil es zu weit führen würde,

sehr weit geht, danach sehnen wir uns. Und das bedeutet, Gott "el", ist

schon eigentlich der Punkt, wonach wir uns unbestimmt, ohne zu

wissen, was der Punkt ist, was er enthält, wir sehen uns dorthin, ohne zu

wissen. Wie beschreibe ich, sehne ich mich nach Wissenschaft, dann

ist es nicht Gott, es könnte sein, aber ich sehne mich nach mehr, ich

sehe mich zum Beispiel, erkannt zu werden, geliebt zu werden, dass

man meine Liebe annimmt, auch das sehne ich mich danach. Ich

sehne mich nach Wohlstand im Leben, nach Gesundheit, nach

Freundschaft, nach vielem, also ich kann nicht sagen, Gott ist nur das

oder jenes, wenn Gott nur Religion wäre, wäre es sehr einseitig.

Gott, ist das ganze Leben, wie ich schon sagte, Ewigkeit, Gesundheit,

Liebe, Wohlstand, und so weiter, und so weiter. Auch Wissen und ohne

Begrenzung, alles ist sozusagen erfasst, in ihrer Sehnsucht dorthin.

Also "el", Gott selber, heißt "el", zu etwas hin, zu was hin? Zu dem,

nach dem du dich sehnst. Und jeder hat seine Sehnsucht, einen Tag

diese, einen Tag jene, man kann nicht immer die gleiche Sehnsucht,

dann wäre man ein Langweiler, immer die gleiche Sehnsucht, das

variiert, von Tag zu Tag, von Stunde zu Stunde, variiert die Sehnsucht,

dass ich nicht immer die gleiche habe. Deshalb das Wort "L", die lamed

auch, das Zeichen, bedeutet ein Weg, irgendwo hin. Das heißt auch,

beim Buchstabenzeichen, "lamed" ist der Stock, wodurch das Kamel

dann, zum Gehen kommt. Wohin? Gehe wohin? In der Sehnsucht,

Lebens Sinn. Wenn ich lebe ohne Sehnsucht, ist mein Leben leer, hohl, 
weil keine Sehnsucht da ist. Ich sehne mich mal, nach Geld, mal nach

einer Reise, es kann sein, dass ich mich nur so sehne. Man kann nicht

sagen, man hat materialistische Sehnsüchte, Partitüden, deine

Sehnsucht, das ist Geschmacksache, man kann keinem befehlen, nur

nach hohen Dingen sich zu sehnen, man sehnt sich, genau, wonach

man sich sehnt. Mal ein Stück Schokolade, eine Orange, einen Apfel,

eine Reise, kann nicht immer sagen, ich sehne mich nur nach hohen

Dingen. Also der Mensch kann teils heucheln, er sehnt sich, wohin er

sich sehnt, das ist der Weg dorthin, zur Erfüllung, ist der Weg zu Gott,

die Erfüllung der Sehnsüchte.

Und David ist das Wort auch, der Geliebte, wie vorher ich schon

andeutete. Was bedeutet dann, dass, also, "le", gehört ihm. Und dann

das Wort David, daleth-waw-daleth 4-6-4, die drei Buchstaben, die

man dann, wenn man Hebräisch kennt, lesen kann. Merkwürdig, das

Wort David, hat die Zahl, die daleth ist doch die "4", die die Tabelle

haben, die wissen es noch, und dann, die 4 und 6 und 4, das Wort David,

ist also als Wort, 14, 4-6-4.

Und dann, merkwürdig, dass gerade das Evangelium nach Matthäus

anfängt, mit der Genealogie zum Josef hin, dann sehen wir, es werden 
dreimal 14 Generationen unterschieden, dreimal 14, werden auch

genannt dort, so dreimal 14, das ist, will sagen, er ist der Sohn Davids,

irgendwo in der Mitte kommt der Name Davids vor, der Sohn Davids,

der Sohn der Vierzehn, kann man sagen, der 3 x 14. Und da David, die

14 ist, das bedeutet, der Geliebte, will sagen, der Geliebte, ist nicht nur

die Seite, die du kennst, zum Beispiel die Siebenheit der Schöpfung,

sondern Sieben und Sieben, diese und die anderen Sieben, die

bewussten Sieben und die verborgenen Sieben, wie du bist, nach

außen hin, wenn man dich kennt, und andererseits, hat jeder Mensch

sein Geheimnis, man kann nicht sagen, er ist klar das, er ist auch das,

aber, er hat sein ganz persönliches, sein einmaliges Geheimnis, seine

Verborgenheit, die er selber nur vermuten kann, nie sagen kann, ich

kenne mich durch und durch, er vermutet, wer er sein könnte.

Also deshalb, das Wort David, die daleth-waw-daleth 4-6-4, bedeutet

auch 4 und 4, die waw, die sich erinnern, die mit dabei waren, Anfang

des Jahres, vor zwei Jahren, glaube ich, war das, dann weiß man, dass

die 4-heit der Welt, die 4-heit der Welt, die man auch sieht, zum

Beispiel, in den 4 Evangelien im Neuen Testament, das 4 und 4, das

waw-Zeichen, Haken, will sagen, ich verbinde 4 und 4, immer, das

Offenbare und das Verborgene, kein Versteckspiel, Verborgenheit,

sondern, das persönliche Geheimnis, das keiner umschreiben kann,

wer er eigentlich innerlich ist, weil er weiß, ich ändere mich, von Stunde

zu Stunde, das Äußere, mag gleich bleiben, aber ich selber, ändere

mich, jedes Mal, meine Verborgenheit ist nicht zu umschreiben, so bin

ich, verborgen, das kann man nicht umschreiben. Deshalb, das Wort

David enthält so vieles, dass man spürt, das ist der Geliebte, gerade,

der verbindet, das Offenbare, das Äußere und das Verborgene, das

Innere, das ist der Geliebte. Der Geliebte, kann nie nur äußerlich

sein, genauso nie, nur innerlich sein, der Geliebte hat die Einheit, von

beiden Seiten, vom Paradox, dass oft das Äußere nicht übereinstimmt,

sogar im Widerspruch steht, zum Inneren, das ist der Geliebte, der weiß,

ich bin eine Totalität vom Mensch. Wie wir auch sagen, das Leben hier

erscheint, erscheint, aber der Tod wo ist dann das Leben? Verborgen.

Hier Tod ist Tod, verschwunden, nein, Paradox, Leben hier und Leben

dort, Tod ein verborgenes Leben, hier, Leben, lebendiges Leben,

eine Einheit, von beiden Seiten.

Das zweite Wort ist der HERR, hebräisch, das wird hier in der

Hebräischen geschrieben, nicht in der Bibel, wie es im Allgemeinen

geschrieben ist, jedoch hier ist ganz geschrieben, das Wort "Jod" und

"Heh" und "Waw" und "Heh" geschrieben, das bedeutet, das Wort, wenn

man das ausspricht "Je" und dann "Howah", oder "Jahweh", wie man es

auch ausspricht, das sind die Konsonanten im aussprechen, aber der

Name, den man mit der HERR, oder "Je" und dann "Howah" übersetzt,

ist keine Übersetzung, sondern, wenn man das sprachlich sieht, steht

da, das Wort, die drei Buchstaben, die dann weiter stehen, erst das "Jod"

und "Heh" und "Waw" und "Heh" ist das Wort howeh, heh-waw-heh

5-6-5, hebräisch und es bedeutet, das immer gegenwärtige Sein, ob

es Vergangenheit ist, oder Gegenwart, oder Zukunft, immer

gegenwärtig, keine Vergangenheit, die dann vorbei ist, nein,

Vergangenheit, die gegenwärtig ist, wie Gegenwart selber und wie

Zukunft die noch kommen muss, ist schon gegenwärtig, das heißt, ER

umfasst das totale Sein als Vergangenheit, Gegenwart und

Zukunft, ER, ist das Sein.

Und "Je", das "J" vorne, als Buchstabe, bedeutet, die dritte Person und

dann will das sagen, ein "Er", eine Person, ist das Sein. Kein abstraktes

Sein, philosophisch, das Sein, was bedeutet das? Es ist eine Person, die

enthält das Sein, Person, wie unser Name "Person", auch, aber auch

eine Person im Sinne, sie muss nicht erscheinen, um Person zu sein,

gerade das ist sehr fraglich, sogar unmöglich, dass eine "Person"

erscheint, die war, die ist und die sein wird, entweder war sie, oder ist

sie, oder, sie wird sein, entweder-oder, hier ist kein Entweder-Oder, in

allen Zeiten, das Sein an sich, ist eine Person. Diese Person nennt man

dann, übersetzt, den HERRN, weil das Wort im Deutschen so gesehen

werden kann, das Sein herrscht im Leben, das heißt, wir leben, durch

das Sein, wir lebten durch das Sein, wir lebten, in der Vergangenheit,

wir leben jetzt, durch das Sein, wir sind nur da, wir können sagen, Da-

Sein, Existenz, kann man sagen, oder in Zukunft, werden wir leben, weil

das Sein lebt. Das heißt ER ist das Sein, es herrscht das Sein, das Sein

herrscht vor, im Leben, das ist der Name, übersetzt, mit der HERR.

Der "Herr"? Ich würde gleich fragen, warum nicht die "Frau"? Der "Herr",

weil, ich fragen müsste, weil das Wort hier, geschrieben ist, "je", dann,

"howah", muss ich sagen, das ist ein klar weibliches Wort. Der "Herr" ist

im Widerspruch im Worte, ist weiblich, das qamez heh am Ende, ist ein

Zeichen der Weiblichkeit, ohne weiteres, grammatikalisch, ist

Weiblichkeit, also der "Herr", würde ich sagen die "Frau", es herrscht,

kein "Herr", im Sinne, ein Mann, oder ein anderes Wesen, es herrscht,

Mann, oder Frau, das Wort ist weiblich, gerade zu zeigen, dass das

Herrschen, weiblich ist. Das Herrschen ist nicht männlich, vom Inneren

her, sondern, herrschen ist so, das Erscheinende, trägt auch das

Verborgene. Das Erscheinende, will sagen, was hier erscheint, als

Gegenwart, als permanente Gegenwart, in Vergangenheit und in

Zukunft, all das, ist weiblich, es erscheint. Wir wissen doch, das

"Männliche", sachar (szackar), szajin-kaf-resch 7-20-200 hebräisch,

kommt vom Wort secher (szecker), szajin-kaf-resch 7-20-200 und hat

Verwandtschaft zum Worte secher, das heißt, zum Worte erinnern,

Erinnerung. Das Männliche im Menschen, Mann, oder Frau, ist seine

Erinnerung, gerade seine Erinnerung, nicht nur an sein Leben, früher,

wäre bewusst, auch die nichtbewusste Erinnerung, sagen wir die

Erbmasse, die Gene, dasjenige, was im Menschen sein Leben

bestimmt bedingt, das Innere ist bei jedem Menschen, Mann oder

Frau, ist das Männliche, sachar.

Das nikewah, nekewa, (n'qevah), nun-qof-beth-heh 50-100-2-5, das

Weibliche, hebräisch, das Weibliche ist die Hülle, das Hohle, das

selber, etwas enthalten müsste, das Erscheinende, heißt deshalb das

Weibliche, weil das Erscheinende hat sein Geheimnis, dass die

Erscheinung umhüllt, das Geheimnis. Und Frucht kann nur kommen,

gerade wenn im Erscheinenden, gerade das Innere, da nur fruchtet.

das Innere hat einen Samen, das ist nicht biologisch, nur, klar, Pflanzen,

Tiere, Menschen haben das auch, den Samen, aber es bedeutet, es ist

im Allgemeinen, in der Sprache heißt es, wenn das Erscheinende das

Weibliche ist, dass auch dann heißt, die Frau umringt den Mann, wie

Jeremias das auch heißt, die Frau umringt den Mann, umhüllt den

Mann, das heißt das Weibliche, die Erscheinung umhüllt das Innere.

Das Innere ist also ein Leben, das da ist, auch bei den Frauen ist die
Erscheinung weiblich, das Innere ist männlich, gerade bei den

Männern, wie bei mir, ich erscheine eher weiblich, ich bin eher

männlich. Das hat mit dem Geschlecht nichts zu tun, da ist männlich

oder weiblich, das ist das Gleiche. Also immer, das Erscheinende,

nikewah, das Äußere. Und deshalb, sehen wir beim Worte der HERR,

das Wort "HERR" also ein bisschen verführend, weil man denkt das

sei "ein Mann", das ist gar kein Mann, ist Gott, das ist kein Mann, das

sagt gerade, schau, das nennst du so, aber ER erscheint gerade hier,

die Erscheinung an sich, ist weiblich. Nicht dass er als "Frau"

erscheint, könnte sein, egal, das Erscheinen ist weiblich, Mann oder

Frau oder ein Berg oder ein Baum, das Erscheinen ist weiblich. Das

Innere, das Verborgene, im Berg oder im Baum ist männlich, eine

Verborgenheit, ein Geheimnis, das seit jeher lebt. Man könnte sagen

biologisch, Erbmasse us., klar, auch, aber es ist eben die Totalität der

Verborgenheit, das ist das Männliche.

Also wir sehen, die Sprache enthält

nicht nur das Äussere, die Sprache will gerne auch erzählen von

dem, was innerlich ist, was verborgen ist. Und so, das Wort or, alef-

waw-resch 1-6-200, or, an sich, ist Licht. Hier steht ori, das ist 1. Person.

Mein Licht, ori, ist mein Licht, oro mit einem "o" am Ende, wäre sein

Licht, ora, mit qamez heh, wäre ihr Licht, orkha mit einem Kaf am Ende,

wäre dein Licht, das ist grammatikalisch. Wir werden dem schon

begegnen, ich nenne es nur, weil wir, wenn wir dem begegnen, dann

kann ich es auch nennen. So lernt man langsam, in der Praxis die Worte

kennen, begegnen. Wenn wir anfangen Grammatik, das wäre mir zu

langweilig und auch, zu schwierig. Ich tue lieber die Methode, anhand

des Textes, wie beim Kind auch, so lernt man den Kindern auch, wenn

man die Sprache erlernt, wird erst die Struktur, ein Stückweit Struktur,

man müsste die Struktur sehen und das Innere sehen. Deshalb

Sprache, besser begegnen und das Äussere sehen und sehen, was

verborgen ist.

Psalm 27, 1. Licht, Zeit ist wie Licht, fliesst. or, alef-resch. Äussere und innere
Licht, was ist da? Gott im Licht, in der Zeit, verborgen.

Und dann, denke ich mir, das Wort Licht, hat die alef als erstes Zeichen
und die resch als letztes Zeichen. or, alef-waw-resch. Die waf ist ein
Haken, das Wort waw bedeutet, durch Haken, verbindet das eine und
das andere. Das Zeichen waw, Zeichen "6" auch, wie der sechste Tag,
der Mensch verbindet Himmel und Erde, verbindet, Zeitlichkeit und
Ewigkeit. Wir als Mensch, tun das, in uns selber, wir verbinden in uns
schon Zeitlichkeit, Erscheinung und Ewigkeit, in uns selber schon. Wir
sind nicht nur das Erscheinende, wir sind eben auch Verborgenheit, 
wir sind ein Geheimnis. Man sagt, du willst mir ein Geheimnis erzählen,

ist doch Unsinn. Ich kann nichts erzählen. Geheimnis, ist Geheimnis.

Man spürt es, atmosphärisch, man spürt es, überhaupt, man kann es

nicht beweisen, dass man es spürt, es ist aber da. Aber ich möchte doch

hinweisen, auf die Worte, vom Licht, die Zeichen, die Buchstaben vom

Worte Licht, von "or".

Die alef am Anfang, "alef" ist das Haupt eines Stieres, haben wir

gelernt. Deshalb die "A", auf dem Kopf stehend, die wir so sehen, der

Kopf, die zwei Hörner oben, der Kopf, Schnauze unten, die "A", wir

haben umgekehrt die "A", Griechen, umgekehrt, zur "A". Alte

Hieroglyphzeichen, das Haupt eines Stieres. Man denkt doch, ein Stier,

als Götzenbild, überhaupt, man kann sich den Stier, sehr oft, in allen

Arten vorstellen. Also Stier, an Gottes Thron, das ist alef. Aber das letzte

Zeichen, "resch" vom Licht, "resch" ist "rosch", ist Haupt, Kopf, vom

Menschen. Also, Licht verbindet gerade das Animalische, die "alef",

unbekannte, geheimnisvolle, Animalische und die "resch", das

Haupt des Menschen. Denn die "resch" ist eigentlich, obwohl, es nicht

das letzte Zeichen ist, ist schon das letzte Zeichen. "Resch", das Haupt

des Menschen. Aber dann kommt, die "schin" und die "thaw" sind

Zeichen des Überganges, in eine neue Welt. "Schin-thaw", das ist

"schin", "schen", das ist das Zahn, den wir schon haben, und "thaw" ist

das letzte Zeichen des Übergangs in die andere Welt. "Schin" und

"thaw" bedeuten, wohl das Anfang ist, Übergang, Anfang ist schon da,

hier, aber Ende, will sagen, nicht Ende, Schluss, sondern, Übergang in

ein anderes Leben. Zum Beispiel, Tod und Auferstehung. Kein Ende

mit Tod, sondern Übergang ins andere Leben.

Also das Licht, will sagen, für diese Welt, zeige ich dir, für die Welt hier,

hast du auch Licht. Deshalb, hat Gott den ersten Tag, das Licht

erschaffen, das "Sein", es werde Licht, wie es dann dort auch heißt, das

Licht, ist dann da, ein Zeichen, dass Licht etwas ist, eine Art Geschenk,

der Welt, das fließend ist, Zeit wird auch, ein Geschenk, mit anderen

Worten, Gott zeigt sich der Welt, als ein Fluss der Zeit. Wie es auch

heißt, ein Paradies, dann kommt ein Fluss, ein Strom, geht hervor, aus
dem Paradies, und teilt sich in vier Teile. Das heißt auch, Gott zeigt sich,

man kann mich nicht fassen, die Finsternis kann das Licht nicht

fassen, der Mensch kann Gott nicht fassen, deshalb teilt sich, in vier

Teile. Ihr werdet mich, im Laufe der Zeit, des Lebens, der Zeiten, nicht

erkennen können. Im Fallen und Aufstehen, könntet ihr mich

vielleicht mal erfassen. In einem Mal, ist zu viel, euer

Fassungsvermögen, euer Gefäß, wird zerbrechen, wenn ihr mich fassen

müsstet. Deshalb, teilt sich das Strom, aus dem Paradies, teilt sich in vier

Teile. Der Strom, ein Fließen von Licht.

Was ist deine Beziehung zu dem, wie empfindest du die Welt, 
wo siehst du, was siehst du, in der

Welt. Der eine, mag das sehen, der andere, etwas ganz anderes, man

kann nicht uniform sagen, das muss man unbedingt so sehen, hat jeder

Mensch seinen Weg, seine Beziehung, für jeden Menschen ist der Weg,

Wahrheit und Leben, jeder Mensch hat seinen Weg, seine Beziehung

zu Gott. Also, das Wort or ist die Verbindung, der waw, der "6" von

dem Kopf des Stieres, zum Haupt des Menschen. Das heißt also,

nicht der Stier, minderwertiges, nein, du bist hier erscheinend, durch

den Stier, erscheinst du hier, schor, schin-waw-resch 300-200-90,

hebräisch, Tor, in der Sprache, im Aramäischen, dadurch Torso, Taurus,

dein Erscheinen in dem Körperlichen und das andere, rosch, resch-

alef-schin 200-1-300, Erscheinen als Prinzip. Rosch, ist das Haupt, ist

auch Prinzip, das Wort Haupt, andere Sprache, ist auch Haupt, der

Prinzipal ist Haupt eines Geschäftes, Büros, ein Prinzip. Also das

Haupt, im Sinne, mehr, als nur das hier erscheinende Haupt,

sondern, das Haupt, wie man sagen könnte, die Hauptsache, Prinzip,

die Haupt-Sache, wie man auch die Schöpfungsgeschichte

übersetzen könnte, nicht im Anfang, erschuf Gott, Himmel und Erde,

sondern, im Prinzip, Hauptsache, genauso, wie im Evangelium von

Johannes, im Anfang das Wort, nein, im Prinzip das Wort, das Wort bei

Gott und so weiter, im Anfang, nur Reihenfolge der Zeit.

Und ori, wie ich schon sagte, letzte Buchstabe, "jod", ist immer, die erste

Person. Also, grammatikalisch, damit Sie etwas auch davon lernen, will

das sagen, mein Licht, der Herr, ist mein Licht. Das heißt also, das Sein,

ER, das Sein, ist für die ganze Welt, das ist mein Licht, das mich

erleuchtet, mir das Leben leicht macht, mir alles erklärt, das ist der

HERR, das Sein, das war, das ist, das sein wird. Also, die ersten Worte.

Dann kommt das weitere, we jischi, meine Hilfe, Rettung, ich weiß

nicht wie es übersetzt wird hier, Zunz übersetzt es, Rettung und "mein

Heil" , meinetwegen. Der Luther übersetzt auch, "mein Heil",

meinetwegen, gut. Es bedeutet, jischia, das Wort Hilfe, jischuah, das

Wort jod-schin-waw-ajin-heh 10-300-6-70-5, jischuah, ist Hilfe. Heil,

gut, in deutscher Sprache, kann man "Heil" sagen, obwohl, wenn man

bei "Heil" manchmal, an andere Dinge denkt, nicht gerade an "Heil

Hitler" , aber ein Heil grade, man meint, zu pathetisch, Heil.

Also, jischuah ist Hilfe. Wie ich schon öfters erzählte, der Name Jesu ist

jischua, sein Name ist, Jehoschua (j'hoschuá), jod-heh-waw-schin-

waw-ajin 10-5-6-300-6-70, hebräisch, von, der HERR hilft, der HERR,

rettet, jeschua, ist Hilfe. Wir sagen dann "Heil" auch, wenn man das

Wort Heil empfindet, empfinden könnte, als etwas, das sagt, gerade,

wo naturgesetzmäßig nichts sein kann, wie verzweifelt ich bin, dann

ist das Sein, der HERR, das Sein, hilft dann, rettet dann. Wenn ich nur

Hilfe habe, berechnend, ich könnte dann was tun, dann kommt die

Hilfe, wäre Magie, ist nicht. Wenn Sie aber sagen, es soll Gnade, Hilfe

mir, ich bin ein Blöder, ein Dummer, doch komme mir Hilfe, also nicht

dass ich sage, ich bin jetzt brav gewesen und warte schön, heuchlerisch,

auf Hilfe, schau schnell so schief rauf, wann Hilfe kommt, das ist keine

Hilfe, das ist ein Berechnen, ein Erwarten, das habe ich berechnet, es

muss jetzt eintreten. Aber Hilfe ist etwas, wo nichts helfen kann,

ausgeschlossen ist, die Möglichkeiten sind erschöpft, ist keiner da,

dann, ist Hilfe da.


Hilfe also, nie, aus dem Negativen, ins Positive, ein Durchbrechen

einer Wand der Möglichkeiten, wo ich sage, es wäre unmöglich, dann

erst, kann man sprechen von Hilfe. Wenn ich sage, es ist berechenbar,

schon zu erwarten, irgendwann kommt ist, ist keine Hilfe. Leute die

berechnen, wann die Erlösung sein soll, wird, sein wird, das ist Quatsch,

das gibt es nicht, denn das ist Unsinn, wer das glaubt, hat sich selber

schon verurteilt, indem er das glaubt. Die Hilfe ist da, jede Sekunde,

dass man lebt, ist sie schon da, nicht soll man sagen sie soll mir mal

kommen, wir leben jetzt doch, wir haben doch alles. Ja, ich habe

nichts, wo, wie erwartest du, du bist doch jetzt da. Deshalb, keine Hilfe,

verschieben, in Zukunft, einmal kommt sie schon, gewiss, hoffen wir

alle, aber auch jetzt ist sie da, die Möglichkeit, jede Sekunde, ist Hilfe

da.

Wenn die Jünger dann hier so fragen, in der Apostelgeschichte, wann

dann, er wieder kommt, dann, die Hilfe wieder kommt, keine Antwort,

Gott weiß, könnte Antwort sein, keine Antwort in der Sprache, in

Zahlen, hier, wann es sein könnte, die Frage ist, eigentlich, dumme

Frage, es ist immer da, deshalb, ich sagte, Mittwochabend, haben wir

die Apostelgeschichte zu besprechen, werde ich das auch, hoffentlich,

sicher, wenn ich soweit bin, das besprechen, dass es keine Antwort gibt,

wann ist es da? Viele Leute fragen, wann ist es? Irgendwann schon, hast

du gelebt, umsonst gelebt? …, der lebende Gott, kann ich nicht sagen,

Pech gehabt, hat gelebt, jede Sekunde hat einen Sinn, Tag, Jahr, hat

einen natürlichen Sinn. Nur, wir haben "Pech gehabt", war nicht dabei,

jeder Mensch kann dabei sein, hat nichts zu mit Zeit, was früher war,

was jetzt, was später ist, jeder Moment, wo das Nun, das Jetzt da ist,

ist die Hilfe da.

Dann weiter, mimi, mem-mem-jod 40-40-10, das man nachher, wenn

man es lesen kann, vor wem, jirah, jod-resch-waw-heh 10-200-6-5,

vor wem soll ich mich fürchten. mimij, das Wort mi, mem-jod 40-10,

heißt hebräisch, wer?, mimi, von wem, das lamed, das Zeichen, zu, zum

Objekt, das mem, von etwas weg, die lamed, die 30, ist, wie ich schon

sagte, El, le barith, le ist dann zu einem hin, und mem ist von einem

weg. Die mem bedeutet auch das Wort Wasser, das Zeichen mem,
hebräisch, bedeutet auch Wasser, weil Wasser, fließt von einem weg, es

fließt weg, die Zeit, die wir als "Wasser" sehen, fließt von einem weg.

Mi ist das Wort, wer? Das Wort "wer" wird geschrieben, als 40 und 10,

mem-jod 40-10, wer also das Buch, den Bauplan gelesen hat, das erste

Buch von mir, das ist also grundlegend, ich sehe es nicht da,…wer das

gelesen hat, der weiß, eine Grundstruktur, man kann sagen,

archetypisch, kann man sagen, ist diese "4-1" das Wort mi, ist diese

40-10, das wäre, die große Frage, wer? Weil ich nicht verstehe, die

Einheit von 40 und 10. 40, allein, das Äußere, verstehe ich schon, die 10

ist fremd, jenseitig. Die Einheit, von diesseits und jenseitig, ist immer

die Frage, wer? Die Frage, wer ist das? Bedeutet nicht nur, ich kenne

den Namen nicht, sondern, die Frage, wer, will sagen, ich müsste

wissen, ob eine, äußerlich, innerlich, eine Einheit ist. Nicht

übereinstimmt, aber doch, die Einheit hat. Kein Mensch kann nur

äußerlich sein, kein Mensch kann nur innerlich sein, ein Mensch ist

beides, in einem, innerlich und äußerlich.

Das Wort "wer", hebräisch, sagt viel aus, wenn ich frage, wer? Dann

bedeutet es, das Erscheinende und das Verborgene, das Geheime,

das Geheimnis, Fundament. Das Wort Geheimnis, sod, samech-waw-

daleth 60-6-4, ist auch Stamm vom Worte, jesod, jod-samech-daleth

10-60-4, Fundament, das Geheimnis ist Fundament vom Leben, nicht

dass ich sage, verborgen, zum Beispiel, mein Herz, ist verborgen, Wurzel

eines Baumes, ist verborgen, das Fundament ist verborgen. Das Wort

mi, das Wort "wer", will sagen, schau, ist die Einheit vom Erscheinenden

und Verborgenen. Das mem, das fliessende Wasser, die jod, das

neugeborene Kind, das Zeichen vom Kind, das Neugeborene, das ist

wer. Das Geheimnis und das Erscheinende. Deshalb sagt man, man

kann Gott nur näher kommen, man frägt, wer ist Gott? Nicht was ist

Gott? "Was" bedeutet ein Objekt noch, wer ist eine Persönlichkeit, will

sagen, ich suche gerade eine Persönlichkeit, wie ich eine bin, muss

eine sein, im schlimmsten Fall, bin ich es selber, es muss jemand sein

doch, könnte sein, aber es muss kein allgemeines, abstraktes Dasein, es

muss eine Person sein, an die ich mich wenden kann, meine Bitte,

Hilfe, Verzweiflung, Rettung, ich weiß nicht, wo ich bin, wo ich
gehöre. Das "Wer" ist ein Zeichen, ich suche eine Person, die 40-10, die

mem-jod, ist das Zeichen, wer?

Das hier sagt David, mimi, von wem, ich bin, weg von dem Weg, ich

laufe davon weg, mimi, von wem? ira, Wort, fürchte ich mich, das

Fürchten, ist auch ein wichtiges Wort, was will Fürchten eigentlich

sagen? Ist es Angst? Ist es mehr als Angst? Was kann Furcht überhaupt

sagen? Wie ist die Übersetzung hier bei Zunz, oder bei Luther, mal

schauen: vor wem soll ich mich fürchten, sagt der eine, Luther, auch

"fürchten" , vor wem sollte ich mich fürchten, genau, Fürchten. Nun lasst

uns versuchen, das Wort "Fürchten" mal zu sehen, jira (jare), jod-

resch-alef 10-200-1, das hat, merkwürdiger Weise, ich habe öfters

schon darauf hingewiesen, jira hat als Stamm, das gleiche Wort, wie das

Wort Sehen, raah, resch-alef-heh 200-1-5, das Sehen, ich sage Sicht,

schauen, also, wie kann das Sehen, Fürchten bedeuten? Ich sage

immer, nein, keine Furcht, so, obwohl man im Sprachgebrauch, das

oft so benennt, also benutzt auch, bedeutet, ein Fürchten, ein Sehen,

wo wir sagen, es geht außerhalb meines Fassungsvermögens, ich

staune. jira, als "Furcht" ist auch für mich lieber, das Wort "staunen",

ich bin imstande noch zu staunen.

Die heutige Welt, sagt man, hat das verlernt, das Staunen, Science

Fiction, man kann sich wundern über etwas, aber staunen, bedeutet, es

ist mehr da, als ich sehen kann, als ich fassen kann, ich bin so

beeindruckt von dem, was ich erlebe, dass ich sage, es ist keine Sicht

mehr, es ist Staunen geworden, ich wundere mich auf eine Art, es ist

Staunen, das Staunen, ist die "Furcht", keine Furcht mit Angst, mit

Zittern, werden wir nachher ein anderes Wort sehen, aber das Wort jira

ist eine Furcht, die ich besser übersetze, aus dem Stamm des Wortes,

resch-alef-heh, jod-resch-alef-heh, ist auch Sehen, und will sagen, die

Sicht ist bei mir, nicht mehr die Sicht von außen allein, tu ich sehen,

kann sagen, interessant, sehr interessant, will das studieren, immer

interessanter, aber, jemand staunen, es ist, ich explodiere, ich kann es

nicht mehr so leben, ich halte es nicht aus. Das ist ein Gefühl eines

Explodierens, ich spüre, dass es so ist, es geht weiter, zu weit. Also hier,

ist das Wort Fürchten, eigentlich ein sehr schwaches Wort, obwohl man
es immer so übersetzt, im Allgemeinen, aber ich würde eher sagen,

wenn wir schon Deutsch sprechen, lieber Staunen, als Fürchten.

Ich staune, bedeutet, eine Art Ehrfurcht, ich habe so gewaltig, dass ich

nicht fassen kann, ich staune, manchmal, über schlechte Ideen,

manchmal über schöne Ideen, über Liebe, ich kann staunen, über das,

was möglich ist, und der Mensch, wie ich schon sagte, hat leider die

Neigung, das zu verlieren, zu staunen, er will alles wissen, muss alles

so sein, dass er wissen kann, welche Weise auch, magisch, er muss

wissen können, nur wissen, aber staunen will er nicht mehr, denn

Staunen, würde sagen, hier kannst du zu Gott Beziehung bekommen,

gerade, in dem du staunst, das wäre die echte Beziehung zu Gott.

Wenn du sagst, ich kenne das schon, ich weiß schon, ich untersuche

das, ich studiere das, ist keine Beziehung zu Gott. Die kannst du nur

erhalten im Sinne von staunen, das will das Wort iraa mal sagen, das

Staunen. Also, das übersetzt, "fürchten", dürfen Sie weiter übersetzen,

aber bedenken dabei, dass es eigentlich staunen bedeutet, fürchten

kann man irgendwie sagen, berechenbar, aber "staunen", ist

unberechenbar. Ich staune, dass die Welt so ist, dass Dinge, so da sein

können, ich staune sogar, über die Dummheit der Menschen, wie kann

das sein? Ich fürchte, ich staune, wie kann man so dumm sein? Staunen,

ist nicht nur positiv, auch negativ, kann man staunen. Vor wem, soll ich

mich fürchten, also.

Und dann geht der zweite Teil des Satzes dann weiter, wo der HERR,

das Wort, der HERR, wie ich schon erzählte, am Anfang, wo der HERR

eigentlich weiblich ist, der HERR, maosz-chajjaj ist das Wort, maosz, ist

das Wort, osz, ajin-waw-szajin 70-6-7, Kraft, wie Boas (boász), beth-

ajin-szajin 2-70-7, in ihm ist Kraft, osz, ajin-szajin, oder ajin-waw-szajin,

ist Kraft. Ich nehme an, die Übersetzung, die Umschreibung, der Ewige

meines Lebens, Schutzwehr, der Schutzwehr, der ist sehr gesucht, man

kann es übersetzen, "Schutzwehr", tönt auch sehr pathetisch,

militärisch, Schutzwehr, der Luther übersetzt, meines Lebenskraft,

Luther, ist ehrlicher, übersetzt, meine Lebens-Kraft. maosz ist eine

Stütze, eher auch die kräftig ist, ein Fundament, auf das man sich

stützt, die stützt mich schon so. Es gibt ein bekanntes hebräisches Lied

für das Chanukka-Fest, das Lichterfest im Dezember, das ungefähr

zusammenfällt mit Weihnachten, das fängt an, maosz zur schuati, es

stützt dich jetzt der Fels, meine Hilfe, fängt so an, maosz, das gleiche

Wort, Stütze. "Schutzwehr", kann man auch sagen, natürlich,

Umschreibung, aber maosz ist Kraft, maosz ist die Stütze, das Gefühl,

ich stütze mich auf jemanden, der sehr kräftig ist, ich weiß, ich kann

mich verlassen, er bricht nicht zusammen, er kann mich tragen, er ist

sehr stark. Siehe ich weiß, er ist so stark, die Kraft, das sein kann. maosz,

also, Kraft, osz, ajin-waw-szajin, 70 und 7, ist zusammen, das Wort: Kraft.

Das kann man behalten, notieren, das behalten.

Chajj, mein Leben, cheth-jod 8-10, chaj ist Leben, cheth-jod, die 18, 8

und 10. Chajjim, habe ich oft schon erzählt, ist auch Leben, aber

chajjim, würde ich sagen, eine Doppelheit, eine Dualität, das Leben,

nicht nur das erscheinende Leben ist, sondern auch das verborgene

Leben. Weil wenn nur Leben hier erscheint, chajjim, bedeutet, auch der
andere Seite, wo man verschwunden ist, gestorben ist, auch dann,

ist Leben. Die Sprache, sagt dann, Dualität, erscheinen und

verborgen, zusammen, ist Leben, so da. Aber chaj selber, ist auch

Leben, man nimmt an, wir leben hier, man könnte ohne weiteres, also

leben dort. Denn jedes Wort, hat die erscheinende Seite und die

verborgene Seite. Kein Wort ist nur das, oder jenes. Also, der HERR ist

die Stütze, die Kraft meines Lebens. Das Sein also, ist die Kraft

meines Lebens. Ich lebe, weil das Sein da ist. Der HERR, nicht

ablenken auf sagen, der "Herr", sondern howeh, Wort, heh-waw-heh

5-6-5, das Sein, immer gegenwärtiges Sein, Stütze meines Lebens

ist, dass es war, mein Leben, es ist da und es wird sein. Das sagt

Garantie, das Wort der HERR, der Name, in der Sprache, im Worten,

der HERR, je, dann howah, sicher, das ist die Stütze, das ist mein

Licht, die Zeit, ist da, lebt in der Zeit, ich sehe, meine Hilfe, wo ich

verzweifelt bin, weiß ich, das Sein hilft, denn ich war, nicht nur vor

meiner Geburt an, ich war immer, ich spüre, ich war immer. Die Ahnen,

ich weiß nicht, wie es zusammenhängt, "Ich", war immer, als einmalige

Person, ich war immer da. Wie ich bin und sein werde, ich bin der ich

bin, von Gott, von sich, von seinen Kindern, bin Gleichnis von Gott,

können sagen, wir sind, die wir sind. Ich bin immer da gewesen. Ich

weiß, nicht zu erzählen, aber ich spüre, nicht nur ich lese, Romane, ich

spüre, ich war immer da, intim, sei nicht weit weg, große Reisen, es

scheint hier sehr weit da zu sein, weil wir oft beziehungslos sind, dann

wäre alles weit weg, aber wenn wir Beziehungen hätten im Leben, nur

auch zu Gott Beziehung, ist alles nah, ist alles intim.

Deshalb, mein Licht, meine Hilfe, in der Zeit immer da, die Rettung ist

da, daher ist er mein Stütze, ich weiß, die Kraft, auf die ich bauen kann,

meines Lebens. Wir sehen, der Anfang, sagt hier also, gerade im

Gegenteil, verzweifelt, gerade voll Wissen, man spürt, ich jauchze, ich

bin immer da, der HERR, er war, er ist und wird sein, weil ER da ist, wir,

seine Kinder sind, dann weiß ich, ich bin, ich bin da. Also, ein Gefühl, ein

Anfang, ich fange an, mein Leben zu erzählen. Denn der ganze Psalm,

ist eine Erzählung des Lebens, von Anfang bis Ende. Wenn wir dem

begegnen, hoffen wir, dass wir sehen, wie viel da vom Leben erzählt

wird, dass wir erleben, gerade, das wird gezeigt, schau', was suche ich?

Wonach sehne ich mich? Nach wem sehne ich mich?… Wo sind die

Eltern, die Ahnen geblieben? Was habe ich davon, wenn ich weiter

lebe? Wo sind sie geblieben? Leute, die ich kannte, die gestorben sind,

wo sind sie geblieben? Ich weiter lebe, ich kann nicht Antwort geben,

ich will weiter leben, schon, gerne, ich auch, natürlich, aber ich will noch

viel mehr. Ich weiß, ich kann nur erwarten, gerade von dem, der das

Leben selber ist. Wer ist das? Muss jemand sein, wie ich bin, weil ich

schon bin, geschweige, der Große, der alles Leben spendet, dass die

Welt da ist, ich kann mir nicht vorstellen, dass es von selber entsteht,

wenn ich selber täte, das Beste schenken, wenn ich nur könnte, jedem

das Beste, Schönste gewinnen und schenken, wenn ich schon täte, ich,

Persönlichkeit bin, muss ER auch sein, zumindest wenn ich schon bin,

jeder Mensch, Persönlichkeit ist, ist ER keine? Eine Kraft da? Nein, eine

Persönlichkeit, nur weil wir beschränkt sind, sehr beschränkt sehen,

dann nicht steuern können, sondern, eine abstrakte Macht ist da, eine

Naturkraft ist da.

Wenn ich Mensch bin, ein normaler Mensch bin, normal lebe und lieben

kann, leiden kann, alles das sein kann, was ein Er da. Wenn ich schon

bin, wäre dann nicht DER, der alles erscheinen lässt. Ich täte doch gerne

wenn ich könnte. Also, ich spüre immer, dass ich sage, es ist ein Er, eine

Persönlichkeit, zu der ich mich gerne wende, und ich spüre, er ist

mein Ideal, was ich schon bin, wenn ich träume, wenn ich mir wünsche,

ER ist viel mehr, als ich träumen kann, wenn ich nur für die Leute

wünsche, die ich kenne, mir vorstelle, ER kennt alles, vom kleinsten

Insekt, bis zum größten Wesen, alles kennt ER, ich sage, so könnte ich

gerne auch, ich möchte, bin unterwegs zu ihm, ich möchte gerne die

Einheit sein, die ER auch ist. Und das, wollen diese Worte sagen.

mimi ef'chad, vor wem, gleiche Wort, ich sage, vor wem fürchte ich

mich? mimi, das Wort, vor wem, mem-jod, die 40 und die 10, die 4 und

die 1, ef'chad, das ist ein Wort, ef'chad, peh-cheth-daleth 80-8-4,
hebräisch, ist ein Wort, das übersetzt werden kann, mit Panik, pachad,

das ist eine Art Angst, kommt von dem Worte, hat Zusammenhang mit

dem Worte pach, pechad, ist ein Vogelnetz, wo man einen Vogel fängt.

Wenn ein Vogel gefangen ist, hat er Angst, so fühle ich mich selber, in

Panik, bin gefangen. Wie gefangen? Ich vermisse eine Erlösung, bin

gefangen, gebunden, pach ist ein Netz, das Vögel fängt, peh-cheth,

pach. Also pachad, peh-cheth-daleth 80-8-4, ist eine Art Panik,

überkommt mich, ein Gefühl, es ist zu viel. Ich kann es nicht ertragen,

ich weiß keinen Ausweg, kein Mensch kann mir den Ausweg zeigen,

niemand imstande, mir das zu zeigen. Also, pachad ist ein Schrecken,

will sehen, wie das übersetzt wird hier? Vor wem soll ich zagen? Sehr

dumm übersetzt, leider, muss ich sagen, bei Zunz. Luther: vor wem

sollte mir grauen? Grauen, kann schon eher sein. Aber pachad ist mehr

als Grauen. Grauen, kann auch sagen, es graut mir, Haare, …, aber

"pachad" ist eine Panik, erschreckend, ich erschrecke so, das Grauen

ist schon näher, von Luther zum Worte "pachad". Bei Zunz würde ich

sage, das "zagen" ist schon sehr weit gesucht, kann schon sein,

dichterisch, wo ich es übersetze, der Zunz hat es gut gemeint, er hat

schon gewusst, was "pachad" ist, klar, aber er versuchte, in der

deutschen Sprache, die Worte leserlich verständlich zu machen, hat

übersetzt. Ich habe ihn nicht gekannt, er hat im vorigen Jahrhundert

gelebt, aber er wird es schon gut verstanden haben. Aber er versuchte,

in Deutsch, ein Wort, das gut sein könnte, denn Zunz war hebräisch, gut

versiert, natürlich. Also, den ersten Satz haben wir dann übersetzt, die

Zeit geht schneller, als ich gedacht habe, aber wir haben hoffentlich

gespürt, "pachad", Panik, ist kein Staunen, es ist viel mehr, ist Angst,

Staunen, Erschrecken, es ist nicht auszuhalten, "pachad". Während iraa,

ist ein Gefühl, ich staune, und gehe weiter, freue mich, fast im

Staunen.


Ausruf von David ist, in seiner Verzweiflung, in seiner Angst,
der HERR, das Sein.

Deshalb wie ich schon sagte, der HERR, ist nicht
der "Herr", oder die "Frau", der HERR kommt von howeh, das Wort Sein,
das immer gegenwärtige Sein. Und das Wort howeh ist der Stamm
vom Worte "HERR", also wir sagten schon, der HERR ist mehr, es
herrscht, kann man sagen, das Sein, herrscht. Also, wenn ich mich
selber frage, wo bin ich, wer bin ich, wo bleibe ich, dann kommt mir von
selber, kommt mir von selber der Gedanke, es gibt das Sein. In der
Sprache schon, gibt es das Sein. Ich bin, er ist, sie ist, es ist, das Sein, gibt
es. Das Sein, weil die Sprache es hat, und Gott nennt sich selber auch:
ICH bin, der ICH bin. Oder ICH werde sein, der ICH sein werde, wird so
übersetzt.

Also, dann ist das Sein, ein Stütze, Ausgangspunkt für mein Leben,

wenn ich das Sein nicht hätte, wäre nix da. Das Sein ist da. Wenn das

Sein da ist, und Gott für mich, eine Person ist, eine Art ideale Person

von mir selber, das Schönste, was ich mir denken kann, von der Welt,

das Beste, wenn nicht nur ich, Sie genauso, Milliarden Menschen, jetzt

genauso, hat jeder seine Beziehung zu Gott. Nicht meine ist die einzig

Gute könnte auch ein Teil sein, der Milliarden, weil zusammen, alle

Milliarden von heute, von früheren Zeiten, auch von gestern, vorgestern

Menschen, ändern sich, den Gedanken. Das Sein ist die Basis, von der

ich ausgehe. Das Weitere zeigt eben, wovor hat er Angst, wovor haben

wir Angst?

2 Wenn die Übeltäter an mich wollen, um mich zu verschlingen, meine

Widersacher und Feinde, sollen sie selber straucheln und fallen.

Wir alle haben mehr oder weniger Angst. Nicht vor Leuten, die uns

hier materiell belästigen, schon auch, klar, aber ich habe auch Angst

vor Gedanken, die mich verwirren. Ein Buch, ein Mensch, der mir etwas

sagt, ein Gedanke, der mich verwirrt. Schon zum Beispiel, der Gedanke,

dass Leute, Wissenschaft, sagt, die Welt geht unter, der Mensch sterblich

und dann, die ganze Generation, ist in großer Gefahr. Also es sind

fortwährend Gedanken da, die mir das sagen: Untergang, Böses. Also

sie sagen, es ist nicht so, dass wir hier weiterleben können, und die

Gedanken kommen mir selber auch. Ich sehe regelmäßig, dass der

Mensch sterblich ist. Man hört von Bekannten, Verwandten, weit weg,

manchmal, manchmal nah, kommt einem nahe, näher, die sterben. Man

wird älter, man denkt, wo wird der schon sein, in 10 Jahren, 20 Jahren,

ist schon so alt. Also, die Gedanken, kommen auch mir, und jedem

kommen die, ich werde sie nicht immer aussprechen, aber bei mir, sind

sie da.

 2Sam 12:24-25 Und als David seine Frau Batseba getröstet hatte, ging er

zu ihr hinein und wohnte ihr bei. Und sie gebar einen Sohn, den nannte er

Salomo. Und JHWH liebte ihn. 25 Und er tat ihn unter die Hand des

Propheten Nathan; der nannte ihn Jedidja, um JHWH's willen. ]

Dann sagt er, als erstes, wenn er feststellt, das Sein ist die Basis meines

Lebens, das ewige Sein ist da, und dann frägt sich jetzt, wie ist meine

Angst? biq'rov, wenn sie sich nähern. Das Wort qof-resch-beth

100-200-2 qareb, nähern, ist klar, sich nähern, aber, wir kennen auch

das Wort "Korban" (qorban), qof-resch-beth-nun 100-200-2-50, das

genauso von dem gleichen Stamm geschrieben wird, das übersetzt

wird, mit Opfer. Das Opfer, die Tiere, geopfert, wir kennen doch,

theologisch, das Herabschauen auf die blutigen Opfer, die ja so gemein

sind, böse sind. Ein "Opfer", hat mit opfern also gar nichts zu tun,

deshalb, sich nähern, es heißt, kein Opfer, es heißt hebräisch, näher

kommen.

Wohin kommen, man könnte es sagen, Gott näher kommen, seinem

Ursprung, näher kommen, seinem Ziel, näher kommen, seinem

Sinn, näher kommen, wie ich selber auch gerne, meinem Sinn, dass ich

lebe, näher komme. Wenn ich weit weg bin, dann denke ich mir,

verdrängen, ich lebe noch eine Zeit, verdränge, all das, verdrängen,

meine Eltern, Ahnen, alles verschwunden, verdrängen. Das kann auch

sein, ich manchmal, kann mich fragen, die Sprache, sagt doch, das Wort

spricht von Näherkommen, zu wem? Das heißt, mir selber näher

kommen, ich weiß noch nicht, näher kommen. Ich frage mich, wenn ein

Wort, als "Opfer" übersetzt wird, hebräisch, gar nicht Opfer bedeutet,

sondern, vom Stamm, nähern, kommt, denke ich mir, ich sollte das

Wort "Opfer", nicht so leichtfertig sagen, ah, Opfer, blutige Opfer,

Blutvergießen usw., tausende Tiere, sicher, Schlachthof auch so, aber im

Tempel, wo das geschieht, kann ich mir nicht vorstellen. Aber wohl,

kann ich mir das vorstellen, dass ich mich selber danach sehne, dass

ich näher kommen kann. Wohin? Dem Sinn meines Lebens. Dem

Sinn vom Leben überhaupt.

zaraj w'oj'vaj li

Zoraij, ein Bedränger, auch ein Wort, das leicht gesagt wird, zar, zade-

resch 90-200, ist das Wort, bedrängen, leiden auch, zoraáth, zade-

resch-ajin-thaw 90-200-70-4, zum Beispiel, ist ein Aussatz, in der Bibel

kommt er vor, der Aussatz, dann sagt man, das ist "Lepra", die

gescheiten Übersetzer, Theologen auch sein mögen, zoraath sei eine

ansteckende Krankheit, nein, das Leid ist ansteckend, nicht die

Krankheit allein, das Leid an sich, ist ansteckend, das erscheint, bis ins

Letzte, an der Haut erscheint es, am Äußeren, erscheint es. Also, zoraj,

meine Bedränger, sind nicht nur die Leute, die mich im Leben

verfolgen, manchmal sehr angenehm, sie werden nicht verfolgt. Paar
Leute, von weit weg, aber im allgemeinen geht es mir gut. Aber

dennoch leben sie gar nicht so gut, oft sehr depressiv, sehr gelangweilt,

sie leben schon, aber sie wissen, das ist nicht so einfach, sagen, ja ich

lebe schon so gut. Wenn man weiter fragen würde, dann weiß er ganz

gut, Karriere, ist mir gelungen alles, habe erreicht, aber dennoch, weiß

er, zu Hause, in seiner Umgebung, sind viele Dinge da, die ihn

bedrängen. Wenn er auch nicht tut als ob, er weiß ganz gut, es ist da.

Also, zar, ist ein Leid, das Wort Nazareth, hat das Wort zar, die Stadt

Nazareth, hat das Wort zar, als Stamm. Also, das will schon sagen, es hat

zu tun mit einer Art Formwerdung, zade-resch, Formwerdung die zu

gleicher Zeit, Leid bedeutet.

Fast kann man sagen, wenn etwas hier Form wird, starre Form wird,

also, unveränderliche Form, dann leidet sie sie. Form, die unverändert

ist, ist, erweckt Leid beim Menschen, weil er spürt, es kann nicht sein,

dass eine Form so bleibt, er spürt, die Form geht doch in den Tod,

auch wenn sie lebt, ist sie schon tot, wenn sie lebt, sie ist sinnlos. Leben

muss ein Ziel, einen Sinn haben, das ist Leben, atmen, und was

weiter? Also, das zar ist ein Wort für Leid, für Druck und auch Stamm,

für das Wort Ägypten, mizrajim, mem-zade-resch-jod-mem

40-90-200-10-40, zum Beispiel, mizrajim, hebräisch, Ägypten, hat als

Stamm das Wort zar, Leid, Druck, starre Form.

Aber sehen wir, dass die Gedanken über Sprache, Zusammenhänge

bringen, die wir so einfach nicht wagen würden, philologisch, weil man

sagt, es geht zu weit. Nein, es geht nicht zu weit, es geht um mein

Leben. Ich muss in meinem Leben das Wort befragen was hat das

Wort meinem Leben zu sagen? Meine Gedanken, meine Träume,

Fantasien, alles mit dem Wort, was hat das Wort zu sagen, was

beinhaltet das Wort? Sind das Gefühle, die spüren, zar, meine

Bedränger, Bedrücker, das andere, oj'vaj, die Feinde, ojev, ist ein Feind,

auch das Wort, ist sehr leicht gesagt, ein Feindbild, hat man schnell, die

Kommunisten sind Feinde, die Russen, wer weiß was Feinde, wenn man

allgemein schauen wollen, oder eine fremde Religion, ist Feind, die

Heiden sind Feinde.

Aber das Wort Feind, könnte auch mehr sagen, was ist Feind? Ojev,

alef-jod-beth 1-10-2, das will also sagen, ich habe mal erzählt, Hiob,

wird in der Überlieferung genannt, Hiob, geschrieben hebräisch, alef-

jod-beth, das "H" ist nicht da im Hebräischen, alef, aber Hiob sagt man

dann, der Mann ist sich selber Feind, warum denn? Weil Hiob, zum

Beispiel, immer denkt, es geht schief, und wie er auch im 3. Kapitel

sagt, all das Böse, was ich gedacht habe, überkam mich gerade. Also,

wie viele Leute, sich so viel Böses vorstellen, da kommt gerade das Böse,

geschieht, auch menschlich, verständlich, der Feind ist nicht ein Feind

von aussen, bin ich selber, wo ich mir im Leben sage, ich stelle mir

immer böses vor, das geht schief, das geschieht, das Haus bekomme ich

nicht, das was ich kaufen will, geht nicht, und da, alles geht nicht. Dann

am Ende, sehe ich dann, dass genau, was ich Angst hatte, überkommt

mich dann, das geschieht mir gerade.

Also ich kann nicht sagen, ich habe nicht wollen, ich habe Angst

gehabt, innerlich nicht davon geredet, bei mir, ich hatte Angst, dass es

schief gehen würde. Wie vielleicht alle, Angst vor dem Tod haben, zu

Recht kann man sagen und doch, kann sein, dass der Tod eine große

Überraschung ist, zum Guten. Ich weiß nicht, ich weiß überhaupt

nichts, ich sage nur, es könnte sein, weil auch das eine Angstvorstellung

ist, wir verdrängen die Vorstellungen, aber jeder Mensch, hat die

Vorstellung, einmal kommt der Moment, man verschiebt es, so lange es

geht. Also, der Feind, ist niemals ein Feind, von draußen, wir wollen

auch hier sehen, dass das Wort Feind, deshalb Hiob nannte ich deshalb,

der Feind, der ich selber mir bin, indem ich mir selber vorstelle, was

geschehen kann alles. Ich weiß ich verdränge das ich weiß genug

Dinge, stelle ich mir vor, will sie nicht wissen und doch tue ich das. Das

sin so einige Gedanken zum zweiten Vers.


Ps. 27, 2. "Lager", im Leben, Ruhen, Trösten. wir haben eine Schicht im
Leben, die vollständig von Gott gelenkt ist. Machaneh, Ruhen,
Zeitbewegung aufgehoben, dann ist Haus Gott bei uns da

hemmah kasch'lo w'nafalu, sie straucheln und fallen


Sie straucheln und fallen, dass ich spüre, gerade, weil das Sein bei mir
Fundament ist, sind all die Fragen, müssen irgendwo straucheln, weil
die Antwort ist nicht immer da, aber, das Sein ist doch da, man ist doch
da, mein Ich ist da, auch wenn es dann verschwindet, aber mein Ich, kann nicht verschwinden. Im Grab, nein, mein Ich bleibt bestehen, wie

es auch sei. Also fortwährend ein Streit, kann man sagen, mein Sein ist

da, als Fundament, und die Gedanken kommen mir fortwährend,

meine und fremde, die ich höre, oder lese, kommen immer da und

sagen, das stimmt nicht, und die stimmt nicht, und so weiter, sie sehen,

sehr viele solche Gedanken kommen, aber ich spüre, wenn das Sein,

meine Grundlage ist, dann fallen die Gedanken, ich habe das Gefühle,

es sind Dinge da, darauf kommen wir noch, Dinge da, die sagen, es

kann nicht sein, dass eine Welt nur sinnlos da sein, das Sein, kann

nicht zulassen, dass eine Welt sinnlos da ist. Menschen mit Gefühlen,

die Menschen sind sinnlos da, zwecklos, sinnlos. Ich spüre es ist ein

Konflikt im Sein, aber eine Antwort habe ich noch nicht, kann sein,

ich sage es ist in Ordnung, nur, spüre ich, es sind zwei Partien da, eine

sagt, das Sein ist da, das hilft mir, rettet mich, die Liebe David, rettet

mich, die andere Seite, fortwährend, kommen Gedanken mir näher,

wollen mich fressen, verzehren, meine Potenz zur Botschaft bringen,

erhalten, wird genommen, gefressen, aber dennoch, spüre ich, das

Andere, strauchelt, fällt, denn sonst, wäre die Welt, erobert, vom

anderen, weil wir sehen, durch Jahrtausende hindurch, immer wieder

kommen solche Gedanken, ist alles schief und böse. Aber, immer

wieder sind Gedanken da, in der Welt, in Religionen, Mystikern,

Kulturen, man kann sagen, da und dort, überall in der Welt, in den

Mythen, immer sind Gedanken, die sagen, "das Sein", ist doch da. Die

Mythen, wenn auch viel umkommt dort, das Sein, siegt immer. Die

sagen, die spüren, es ist ein zweckloses Rennen, mit dem Kopf, gegen

die Wand, weil die Leute, die Welt geht unter, und so weiter, Kriege sind

da, ich weiß das, aber jedes Mal spüre ich, es gibt doch, einen neuen

Menschen, ein neues Erzählen, neue Zeitalter, gibt es Jahrhunderte,

Leute da, da mehr, oder weniger, das erzählt, das erlebt, so ich spüre, es

ist nicht so einfach zu predigen, es geht alles unter. Ich weiß, das

Denken, auch diese Zeit ist dann da, dass die Welt am untergehen ist,

klar, man hat doch andere Gedanken, die sind auch da. Ich spüre, die

Beweise, die auf der einen Seite sind, sind auf der anderen Seite nicht

gültig, weil beide gerade, weil keine Beweise durchschlaggebend sind,

am Ende siegen können, spüre ich, es ist ein Kampf, ohne Ende, ich

spüre, das Sein bleibt, sich behaupten.

3 Wenn sich auch ein Heer wider mich lagert, so fürchtet sich dennoch mein

Herz nicht; wenn sich Krieg wider mich erhebt, so verlasse ich mich auf ihn.

im-thachaneh alaj machaneh lo-jiraa

libi im-thaqum alaj mil'chamah b'szoth ani votecha

Ich sage, wahrhaftige Dinge, nach Wahrheit, ich lebe,

urteile, dann muss ich dem Recht geben. Ich kann sagen, meine

Religion deckt alles schon, dann weiß ich, ich habe als Rausch, Gift

eingenommen, denn ich weiß ganz gut, auch die Leute in der Religion,

sterben auch, sind oft auch eifersüchtig, sehr oft sind auch Wichtigtuer,

ich weiß ganz gut, man kann keinem Menschen vertrauen und sagen,

das ist ein Mensch, der alles weiß. Genauso kränklich, genauso, für alles

Mögliche erreichbar, es kann keine Richtung geben: "Ich weiß alles".

Auch die Religionen die sagen, "alles ist versöhnt", ihr Gutsein spüre,

es ist sinnlos, denn das Böse, einfach versöhnt wird so, spürt man,

es ist ungerecht, es stimmt nicht. Ich sehe fortwährend im Leben,

wenn ich mich frage, es kann ein anderes gegeben werden, aber ich

weiß, wenn schnell im Bereich fertig ist die der Antwort, dann spüre

ich, etwas stimmt dabei nicht. Alles süß und nett und gut, es ist nicht

wahr, ich sehe in der eigenen Umgebung, eigenen Leute, oft gemein,

betrügen, verraten, da sieht man gleich selber und sich selber, kennt

man auch, in den Gedanken schon, will nicht von Taten reden, den

Gedanken schon, dass man denkt, ach, soll der in die Luft gehen, soll

der mal verschwinden und so weiter, man spürt, ich kann nicht so leicht

die Welt akzeptieren und brav sein zu ihr, und sie zu mir brav ist, ich

spüre, es sind Dinge da, etwas geht so nicht. Ich kann nicht die

Wahrheit einerseits behaupten und andererseits, … sagen, es ist alles

gut und schön, ich spüre es nicht, es ist nicht wahr.

Deshalb, die Frage, wenn ein Lager um mich herum ist. Was ist ein

Lager? Man denkt schon Heereslager, Kriegslager, Soldaten und so

weiter, aber ein Lager ist auch, man kennt das aus der Bibel, AT auch

schon, dort, wo die Hebräer durch die Wüste ziehen, sind fortwährend

Lager da. Das heißt, dass im Leben, sind Momente da, wo ich sagen

kann, das Ziehen, das Gehen, das Werden, hat Momente, wo es

sozusagen nicht bewegt weiter. Man kennt das Bild auch, ich habe es

schon an anderen Orten hier erzählt, nämlich, dass, wenn die Hebräer

durch die Wüste ziehen, dann wird die Wohnung Gottes errichtet, in

der Mitte des Lagers, wo sie wohnen und Lager, (machaneh, mem-

cheth-nun-heh 40-8-50-5) hat mit dem Wort nun-cheth 50-8, noach,

das "Ruhen", zu tun. Das Ruhen, also das Trösten, Ruhen. 

Ich lebe in der Zeit, alle, tun wir das, aber

es sind Momente da, wo ich spüre, mir kam ein Einfall, hat mit der

Bewegung in der Zeit kaum was zu tun, oder, gar nichts zu tun. Das

heißt, mein Leben bleibt dennoch, mein Leben. Meinetwegen in der

Zeit, bin ich in der Zeit. Also, sind zwei Ebenen da, zwei Kräfte da,

einerseits, lebe ich in der Zeit, andererseits, weiss ich, in mir selber,

mein Ich, is, anders, als die Zeit.

Deshalb sagt dann, in der Bibel, in den Kommentare auch, dort, wo die

Wohnung Gottes errichtet ist, dort, ist dann Ruhe. Dort geht man

nicht, man ist still. Also, kein Bewegtsein in der Zeit, keine Bewegung

in der Zeit, keine Sekunden, Minuten. Während man auf einmal dann

hört, kommt die Posaune, Schofar, das ist die Posaune, Widderhorn,

dass man weiterziehen muss. Dann geschieht etwas Merkwürdiges.

Nämlich, wird die ganze Wohnung von Gott, die errichtet wurde, sehr

kompliziert errichtet wurde, im 2. Buch Mose beschrieben, mit allen

Teppichen, Säulen und so weiter, wird abgerissen, zusammengelegt

und ein gewisser Teil des Menschen, Söhne von Levi, wird erzählt dort,

die tragen die Wohnung. Jeder was, der eine, sagen wir als Beispiel, hat

eine Tasche voll Nägel, Gold- oder Silber-Kupfer-Nägel, verschieden,

andere, die Bretter, der andere hat Leinen zu tragen, Tücher zu tragen,

der andere hat Säulen zu tragen, alle, von den verschiedenen Söhnen

von Levi, wird erzählt, welche Söhne das und jenes tragen.

Also, dann bewegt, ist der Mensch, trägt in sich selber, die

Wohnung Gottes. Nicht immer da, man geht, die Wohnung Gottes,

wird von "den Menschen" getragen. Ein gewisser Teil des Menschen,

nicht "der Menschen", "des Menschen", der trägt die Wohnung Gottes, in

uns selber ist ein Teil, der das trägt, aber verborgen. 

Also, dann wird dort erzählt, wenn sie gehen, ist die Wohnung nicht da.

Wenn sie ruhen, wird die Wohnung aufgestellt. Da ruhen sie aber. Dann

kommt Gott im Lager und spricht mit ihnen, mit Mose. Also da spüren

wir, das Sprechen von Gott, ist kein Sprechen, während wir uns in der

Zeit fortbewegen, das Sprechen von Gott geschieht uns, während wir

gerade jenseits der Zeit sind. Wenn wir im Leben das Gefühl haben, ich

bin, der ich bin. Wenn ich müde bin, bin ich so alt, zu alt, ich werde älter,

das weiß ich auch, das ist in der Zeit. Aber ich bin, dennoch, noch

immer ein Mensch, jenseits der Zeit. Nicht nur ich, jeder Mensch, wo er

auch ist, ist auch selber, hat die Potenz jedenfalls, ein Mensch zu sein,

jenseits der Zeit. Das heißt, wo er Dinge tun kann, die mit der Zeit, gar

nichts zu tun haben. Das geht, sagen wir mal, irdisch, innerhalb

Bruchteil einer Sekunde. Man kann nicht sagen, ich höre auf, die Uhr

geht weiter, die Digitaluhr geht weiter, zieht weiter, aber während sich

die Digitaluhr weiter dreht, weiter zieht, kann uns das, oder jenes

geschehen, ein Einfall sagen wir, ein Zufall, kommt uns, ich weiß nicht

von wo. Gerade weil ich dort mit Gott spreche. Wenn mir ein Einfall

kommt, kann sein, kann sein, kein Beweis, kann sein, dass Gott mir was

sagte, wo ich ihm auch antworte, in der Art, wie ich den Einfall dann

aufnehme oder ablehne.

Uns im Leben kommen fortwährend Einfälle, Gedanken, so während

der Bruchteile der Sekunden, keine Gedanken, überlegte, studierte,

konstruierte, solche Gedanken, sind nur gemachte. Aber Gedanken,

die wie ein Einfall kommen, die tief in uns leben, das bedeutet, das ist,

wo das Lager still steht, die 42 mal still steht, in der Generation still

steht, da ist, und dann kommen die Gedanken. Während ich bewege,

nicht, wenn ich still stehe, das heißt, ich bin nicht abhängig von der

Zeit, ich spüre, ich bin, der ich bin. Ich bin ein Mensch, Bild und

Gleichnis Gottes, bin ein Mensch, Kind Gottes. Was ist das? Ich kann es

nicht erklären. Ich spüre, ich bin mehr, als das, was psychologisch

analysiert werden könnte. Ich bin mehr.

Also das machaneh, das "Lager", ist ein bekanntes Wort aus der Bibel,

AT, dort, wo die Hebräer gegen Israel dann ziehen durch die Wüste,

haben sie ein Lager, das heißt, sie ruhen, dort, spricht Gott, weil wir

ruhen, von der Zeit, also aufhören, nicht, wenn ich mit Ziel meditieren

gehe, sage ich immer, pass auf, wenn gezielt, dann geht es nicht, du

kannst nur, die Ruhe kann dir nur kommen, ohne dass du willst, durch

Zufall, durch Einfall. Wenn ich sage, ich will jetzt ruhen, das kannst du

tun, du ziehst doch weiter. Dein Ruhen kann nur kommen, wenn Gott

"Ja" sagt, weil erklärt wird, wenn dann Gott sagt zu Mose, jetzt blasen,

die Schofar, die Trompete, dass sie sich einsammeln, das heißt, dass das

Volk sich einsammelt. Das sieht aus, wie ein großes Geschehen, ein

Prozess, klar, dort in der Bibel schon, aber im Menschen, das heißt, Gott

sagt, jetzt bläst das, der Ton des Einsammelns, ein Ton, der wird

gedeutet, gekannt auch, als der Einsammlungston, theqijá, thaw-qof-

jod-ajin 400-100-10-70 ist einsammeln, ein langer Ton. Und dieser Ton

zum Einsammeln, kommt von Gott her, Widderhorn, das Horn vom

Lamm, vom Widder, der sagt es.

Deshalb, im Judentum, dass die Gefahr eingesehen wurde,

immer, pass auf, auf Magie, denn das ist gezielt, da willst du

herrschen, das ist der Götze, den du machst. Es geht nicht um den

Götze, den du machst, es geht um Gott, der dir kommt. Der Götze,

den du dir machst, ist ein Götze, von dir gemacht, hat einen Mund, ist

dein Mund, Ohren, sind deine Ohren, hat weiter nichts. Aber Gott, hat

anderes, kann dir Einfälle geben, die dein Leben, wirklich, kann man

sagen, Bausteine, Meilensteine, in dem Sinne, das sind die Momente

im Leben, wo ich wichtig war, vor Gott, für mich selber, zu schauen,

das waren die Momente im Leben, könnte sein, dass ich im Stande

wäre, das zu summieren, das waren die Momente. Ich denke ich, ich

weiß nicht, welche genau es waren, aber es könnte sein, dass wir so

wach sind, dass ich im Stande bin, die Momente, die entscheidend

waren bei mir festzustellen, in großen Zügen vielleicht schon, aber im

Detail, gewiss nicht. Das bin ich nun selber, ich weiß selber kaum, wer

ich bin, wo ich sehr genau weiß, was ich tue, genau klar wach bin, denn

noch weiß kein Mensch, genau wer er ist, was er will, was er tut, da

ist immer auf dem Wege, ist ein Prozess, ich spüre, ich bin auf dem

Weg, Wahrheit, Leben, ich bin auf dem Weg.

Also, machaneh, Lager, hat das Wort "ruhen" in sich, "ruhen" bedeutet,

die Zeitbewegung, ist aufgehoben, dann ist das Haus Gottes bei

uns da. Aber, ich sehe nix, bin ich selber, mein Leben, mein Sein, mein

Körper, mein Leib ist da selber da, ich spüre, ich bin mehr, als was ich

erscheine, weiß jeder, ich versuche, eine Einheit zu bringen, bei mir

selber schon, zwischen dem Erscheinenden von mir und dem

Wesentlichen bei mir, ich weiß, ich versuche das, aber ich weiß, ich

kann keine Einheit finden, denn das bin ich schon selber, die Einheit,

kann nicht sich selber am Zopf, wie bei Münchhausen, aus dem Wasser ausziehen, kann nicht, ich bin selber, kann nicht selber mich ziehen, es

kommt mir schon, so oder so.

Also, wenn ein Lager kommt, von gerade welche, könnte sein, ein

Lager, das mich angreift, also Gedanken kommen, Einfälle, ich spüre,

sie sind mir böse, Einfälle, die verführen, in die Versuchung, führen,

Einfälle, das bin nicht ich, es kommen mir Einfälle, zum Beispiel, Karriere,

oder Heroin, oder weiß, welche Einfälle man haben könnte, viele Arten

kann man natürlich nennen, dann. Wenn so ein Lager sich um mich

lagert, dann wird mein Herz keine Furcht haben. Das heißt, ich habe,

auch wenn solche Dinge kommen, weil der Mensch hat nicht nur

Einfälle zum Guten, er hat Einfälle, gerade, wo es sehr böse sein kann.

Es heißt doch gerade, die Götzen, werden gemacht, wenn der Tempel,

die Wohnung Gottes da ist, gerade dann ist die Gefahr der Sünde da.

Warum denn? Wozu denn? Weil der Mensch frei ist. Denn Liebe kann

nur in Freiheit gelebt sein. Ich kann nicht lieben, wenn ich muss, oder

darf, nicht darf. Lieben ist die vollkommen Freiheit, dort ist der

Mensch göttlich, jeder Mensch, weil er vollkommen frei ist. Gott hat

gerade das Gesetz gegeben, aber dem gegenüber, bist du frei, in der

Liebe, du kannst ja, oder nein sagen, du kannst dem Gesetz verfallen

sein, bist ein Nein-Sager, kannst dich dem Gesetz widersetzen, aber

wozu, ist das Gesetz? Was für einen Sinn hat es? Woher ist, dass ich als

Mensch spüre, es muss anders sein?

Ich erwarte Zustand, dass wir alle Menschen freudig sind, glücklich sind,

ein Traum, den ich habe, der Messias-Traum. Traum der

Auferstehung, der neuen Welt, der Offenbarung des Johannes, Neue

Jerusalem, Neuer Himmel, Neue Erde, also, sind Dinge, die wir spüren,

das ist unsere Freiheit, "Nein" zu sagen gegen gewisse Dinge,

eventuell Fehler machen dabei, oder "Ja" zu sagen, auch eventuell

Fehler zu machen, sind verantwortlich, die Freiheit, keine, ich muss das

tun. Solange ich nicht bei mir selber spüre, meine Vernunft, mein

Gefühl, will sagen Ja, kann ich mich widersetzen. Ich kann Fehler

machen, im Widerstand, kann sein, habe ich eben Fehler gemacht. Ich

war aber frei, habe die Verantwortung bei mir genommen, Gott weiß,

woher das kommt, warum das ist, ich kann nicht sagen, ich bin schuldig, ich weiß, ich kann schuldig sein, …, aber in der Freiheit, kann ich nicht

schuldig sein, in meiner Freiheit, ich kann so antworten.

Also, wenn ein Lager um mich herum ist, das dann fortwährend mich

bedrängt, das heißt, so in Ruhe, die Einfälle kommen, die ganz böse

sind, in meiner Freiheit, die Einfälle kommen, die böse sind, dann sagt

man eben, das sind die Kämpfe, die wir haben im Leben, von der einen

Seite, gegen die andere. in den Mythologien, manchmal, die weißen

Ritter gegen die schwarzen Ritter, die Gruppe der Weißen, gegen die

Schwarzen, ein Kampf, das ist immer so, wie ein Traum, das bedeutet, es

geht permanent ein Kampf in uns fort. Immer ist er da, der Kampf, aber

immer spüren, das und jenes. Nicht, dass ich weiß, wo weiß ist, wo

schwarz ist, ich weiß nicht, ich denke, nach meinem Gefühl, manchmal

ist alles weiß, während es ist sehr grau, wo schwarz ist, ich weiß nicht.

Das ist das Risiko, der Freiheit, Gott riskiert, dem Menschen die

Freiheit, wenn nicht die Liebe kommt, hat die Welt keinen Sinn, Liebe

ist das einzige, was eine neue Welt machen kann.

Also, die Liebe, ist das einzige, wo es sich lohnt, die Welt zu machen. Das

Gesetz ist schon da. Eine neue Welt der Liebe, die sagt, wir akzeptieren

das nicht, ich spüre, das kann so nicht sein, mit dem Risiko, dass ich

sündige dabei. Ich nehme es auf mich, die Sünde, wie viele Leute das

tun dann, weil ich spüre, denke, es ist gut gemeint und ich weiß, Gott

kann niemals gut Gemeintes, im Sinne der Ewigkeit sagen, es ist

falsch, da spüre ich, es muss eine Auseinandersetzung, ein Gespräch

geben, am Ende, wo spüre, dort am Ende muss schon so sein, dass am

Ende ein Gefühl da ist, es stimmt dann doch. Kann kein Rezept geben,

wie es sein sollte, nur, ich möchte nur sagen, die Freiheit, lässt es zu,

dass man sündigen kann, aber ich weiß, die Sünde, ist keine Sünde

des Verfallenseins, es ist eine "Sünde", gerade im Kampf, um das

Ganze.

Also die Freiheit ist eine gewaltige Sache, wenn wir imstande sind,

tatsächlich, bis zum Letzten zu fragen, dann kann es sein, dass die

Antwort grandios, auch kommt, gerade, weil wir fragen. Denn, wenn

wir nicht fragen, alles hinnehmen, wie es dann sich zeigt, glaube ich, da

haben wir Augen geschlossen, haben wir geheuchelt, weil wir sagen es

sei gut, obwohl wir ganz gut wissen, es ist nicht gut. Ich freue mich,

wenn die kleinsten Wesen, wieder, letztes Mal genannt auch, kleinste

Wesen, ich weiß nicht, wie die leben, was sie sind, ich frage mich, was

lebt, was ist es, ich möchte immer weiter fragen, dazu heißt es auch,

sind Ewigkeiten da, dass wir im Leben weiter fragen, nicht nachher,

also dort. Ewigkeiten hier, da, unlimitiert fragen können und sollen,

weil sie als Mensch schon da sind.

Das heißt auch, der Mensch hat immer die Frage, wer, mi, im

Hebräischen, das mem-jod, die 40-10, das will sagen, er hat immer ein

Gefühl, wo er steht, wer ist das? Wer, will das? Eben Gott, eine

Persönlichkeit, wie wir selber Person sind, Gott zumindest, wie wir sind,

milliardenfach mehr, weil wir milliardenfach geteilt sind, immer geteilte

Menschen sind, getrennte im Raum, in der Zeit, dann spüren wir, Gott

ist das Bild, in der Vorstellung, das ideale Bild, dass Gott das Totale

ist, eine Einheit ist, klar, und dann ist gerade das Gefühl da, eine

Religion, der so, das ist es so und so, sage ich, das kann nicht sein, das

ist ein Gesetz, es muss gerade frei sein, in der Beziehung von Mensch

zu Mensch, Mensch zu Gott, muss so sein, ich spüre, ich bin als

Mensch, in der göttlichen Freiheit, Gott schenkt uns die Freiheit im

Leben, schau, das ist das Geschenk, das ich dir gebe, aber, wir haben

selber das zu tragen jetzt, die Verantwortung, die wir spüren, wir sind

nicht gebunden. Als Mensch, kein Zwang, das zu tun. Wir können uns

zwingen lassen und wissen dann, ist ein Zwang, war kein Mensch, eine

Maschine, die gezogen wurde, ein Zwangsneurotiker, wie ich oft sage.

Das ist der Gedanke, der Einfälle, die das Lager umringt, also, mein Herz hat keine Angst, das Sein stützt mich, das Sein ist die Garantie.

wenn sich Krieg wider mich erhebt, so verlasse ich mich auf ihn.
im-thaqum alaj mil'chamah b'szoth ani votecha

Wenn aufersteht für mich ein Krieg, dass ich gesagt habe, bin ich

sicher, versichert. Eben dieses spüren fortwährend, das Sein will

gerne, der HERR, will gerne, das zeigen, bei mir selber, schau, ich

heiße, das Sein, wenn dir das Sein nichts sagt, dann bist du ein Armer.

Es kann sein, dass bei dir, das Sein, noch nie etwas gesagt hat. Also, dass

du nie wach wurdest, zum Sein. Krieg bedeutet, kein Krieg, von außen

allein, sicher, kommen Kriege herbei, aber, in meinem Leben selber,

Krieg kommt im Sinne, dass ich spüre, sehr wichtiger Krieg, bei mir,

Verführung. Der sagt, schau, sehr schöne Dinge, Paläste, Frauen, Sex,

Heroin, Kokain, weiß nicht wie viel, sehr schön, Karriere, Geld, kann sein,

der Krieg möchte mich wegziehen, du sollst bei unserer Seite sein. Ein

Krieg, der geteilt wird, in der Menschheit, milliardenfach, aber jeder

Mensch, ist die ganze Welt, nicht denken, ich bin ein kleines

Stückchen. Ich bin im Erlebnis Mensch, einerseits ein Stückchen,

Milliardstel Teilchen, ein Milliarden mal, so für sich, aber abgesehen von

dem, bin ich auch ein Mensch, einmalig, in Ewigkeit, bin ich ein

Mensch, zeitlich, bin ich einer der vielen Milliarden, im laufe der Zeit,

beide sind da, bin nicht imstande, mich so wichtig zu sehen, dass ich ein

Mensch bin, und nur ein Teilchen, ein Räderchen, das sagt, was bin ich

schon? Das weiß ich schon genau, was bin ich schon? Aber ich weiß

auch, ich bin sehr viel, beides, paradoxal, ist wahr. Da muss ich jetzt

Schluss machen, leider, aber dann gerne, nächste Woche weiter, gehen

wir weiter.

Ps. 27, 3_Gedanken der Sprache. 4 Lager: Osten-Juda, Süden-Ruben,
Westen-Ephraim, Norden-Dan. Lager von Gnade, die Einheit des Menschen
ist auch ein Lager. Was meint das Wort "absolut", was meint es selber?
Lager, Bund, Heerlager, belagern.

"Wenn sich auch ein Heer wider mich lagert,
so fürchtet sich dennoch mein Herz nicht, wenn sich Krieg wider mich
erhebt, so verlasse ich mich auf ihn."


im-thachaneh alaj machaneh lo-jiraa
libi im-thaqum alaj mil'chamah b'szoth ani votecha

Also, das erste Wort, "im, wenn", thachaneh, das "sich lagert". Ein

"Lager", das kennen wir aus der Bibel schon, weil es heißt auch, dass die

Hebräer beim Auszug aus Ägypten, den Weg durch die Wüste, ein Lager

haben dann. Mehrere Lager, haben sie dann. Und auch vorher, kennt

man das Wort "lagern". Im Wort "Lager, lagern" ist auch das Wort

"ruhen" da.


Man hat das Lager, zum Beispiel, der zwölf Stämme eingeteilt in die vier

Hauptlager in der Wüste. Im 4. Buch Mose kann man das lesen, die

vonLager der Hebräer, der Juden, im Gang, Weg durch die Wüste. Dann

kennt man im Osten, dann das Lager von Judah, im Süden, Lager von

Ruben, im Westen, Lager von Ephraim, im Norden, Lager von Dan. Bei

jedem Lager, der vier Hauptlager, sind zwei andere Stämme, also drei,

der zwölf Stellen, sind im Lager, zusammengefasst. 
Also dann sehen wir, ein Lager, ist eine Ruhe, aber mehr, wie ich sagen

könnte, im Bewussten, ruhen. 

Also, ich kann beim Wort "Lager", nicht sagen, ich übersetze es, es muss

etwas bedeuten, wenn gerade, das Wort benutzt wird, wenn eine Ruhe,

sein kann, die vier Lager in der Wüste, die alle 4 dann gruppiert sind,

um das Zentrale, die Wohnung Gottes, wie wir auch im 2. Buch Mose

schon beschrieben wird, dann weiter auch im 4. Buch Mose, dann wird

erzählt, schau, im Zentrum, ist das Zelt, wo die Wohnung Gottes

dann da ist, und sind 4 Teile von Levi, den Leviten, den Priester,

stehen um das Lager herum, im Osten, Mose und Aaron und die

Söhne, und im Süden, andere, von Levi, den Norden und Westen,

verschiedene, also Westen, dann Gerschon, der ist schon im Westen

und dann Gehad, Norden, Nerari, also die drei Söhne von Levi sind da,

da verspürt man, es hat einen Sinn, ein Lager ist nicht nur, ein Lager,

"geografisch", der steht da und dort, da kann man sich denken, die

Einheit des Menschen ist auch ein Lager.

Wer sind wir im Norden, im Westen, im Süden, nicht Osten, wo ich stehe, rechts, links, Osten, nein, das bedeutet, im Osten, steht das Lager von Judah, weil das Wort Osten

hebräisch bedeutet früher, kedem (qedem), qof-daleth-mem

100-4-50 ist Osten und …, wo die Sonne aufsteigt, scheint dann, der

Osten, ist also mein eigener Ursprung, man meint nicht die Sonne

kommt auf, aus dem Osten, im Menschen selber.


Also, dann spürt man, der Mensch selber, ist ein Lager, in ihm selber,

vielleicht sogar die ganze Welt, ein Lager, wenn sie ruht, wenn sie jetzt

da ist, erschaffen worden ist, dann heißt es, im Osten der Welt, im Osten

des Menschen, sein persönliches Osten, sein Ursprung, wie auch der

Westen bedeutet, die Zukunft, nicht nur die Sonne, von Ost, nach

West zieht, sie deshalb, kann man sagen, zieht auch die Sonne für uns

von Ost nach West, wo wir auch auf der Erde sind, dann heißt, wo sie

aufgeht, der Osten, wo sie untergeht, der Westen, also Westen, ist

Zukunft, und Norden, wiederum, spürt man, nach der Überlieferung,

ich habe mal davon erzählt, Norden ist mehr das Konkrete, Materielle,

das hier Sichtbare, durch uns Sichtbare, zafon, zade-peh-waw-nun

90-80-6-50, Norden, aber Süden wieder, ist die Gegenseite, die

nördliche Hälfte, sagt man, hat alle Farben, der Süden hat alle Farben

zusammen, die weiße Farbe. Das will sagen, man soll nicht nur, da

hingehen und sagen, schau, jetzt wissen wir, wo es lag, interessant.

Aber ich glaube, der Mensch ist nicht zufrieden, wenn er sagt, "es ist

interessant", ich weiß, was es ist. Er möchte den Sinn seines Lebens,

den Sinn der Welt, von Leben und Tod, von Krankheit, Gesundheit,

Glück und Leid, verstehen, er möchte, als Mensch spürt er, ich brauche

ein Gespräch, ein Gespräch eben mit Gott. Wer ist Gott? Eben, den ich

nicht kenne. Ich suche etwas, sehne mich nach etwas, das ich nicht

kenne.

Das Ur-Licht, ein Behälter, es hat ein Geheimnis, aber dort, ist Ende,

sind zwei Cherubim (k'ruvim), kaf-resch-(waw)-beth-jod-mem

20-200-(6)-2-10-40 auf dem Deckel der Lade, die Zukunft. Das weiß ich

nicht, dort, steht Gott. Bundeslage, Bund, Bündnis, das bedeutet

also, das Leben hier und dort, ist über ein Bündnis, im Lebe dort, eine

Wandlung, ich bin hier, es wandelt sich auf das Dort. Ich bin hier und

gerade dort, weiter geht es hier nicht. Dann musst du, sozusagen,

hinaus gehen, also verschwinden, ich spüre, der Westen, lässt nicht

durch.

Der Bau des Tempels, Wohnung Gottes, wird so beschrieben, im

Westen, ist kein Weg weiter. Der Hohepriester, einmal im Jahr, wie in

der Bibel erzählt wird, der kommt nur bis zur Bundeslade, einmal im

Jahr, gelangt er dort, bis hin, weiter nicht, es heißt, Gott wohnt wischen den beiden Cherubim, den beiden Engeln, seine Wohnung,

schechinah (scheckinah), schin-kaf-jod-nun-heh 300-20-10-50-5, er

wohnt, im Hebräischen, für wohnen auch, ER wohnt, ER ruht dort,

zwischen denen.

Lager mich umlagert. 7 Früchte: Weizen, Gerste, Weinstock, Feige,
Granatapfel, Olive, Dattel. Weg des Brotes, Wandlung in eine andere Welt.
milchamah, Krieg, von lechem, Brot. Wir verstehen nicht die Wandlung.

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